Kalender


. 25.10.20 09:00: EA Übung
. 30.10.20 18:00: Übung JF
. 06.11.20 15:00: Kinderfeuerwehr
. 06.11.20 18:00: Übung JF
. 08.11.20 09:00: EA Übung

Alle Termine ansehen

Mitglied werden!

Grillhütte mieten!

Login

Impressum

Einsätze 2007

Die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehr Blessenbach wurden über
Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert nachdem der Rettungsdienst uns
nachgefordert hatte. Auf der Landstrasse zwischen Blessenbach und Laubuseschbach
war ein Baum auf ein fahrendes Auto gefallen und versperrte die Strasse.
Die Fahrerin wurde bei unserem Eintreffen schon im Rettungswagen vom Notarzt versorgt.
Der Baum lag über dem vorderen Bereich des Pkw VW Golf und es lief
eine grössere Menge Öl aus.
Wir halfen den Blessenbacher Kameraden beim beseitigen des Baumes,
wobei uns ein Rückeunternehmen unterstützte, beim Abstreuen der Ölspur
und den anschliessenden Aufräumarbeiten, nachdem der Pkw abtransportiert wurde.

Alarmiert wurde die Tageseinsatzgruppe über Funkmeldeempfänger zu einem Flächenbrand
hinter der Grillhütte in Blessenbach. Dort hatte jemand auf einer etwa 5 Quadratmeter
grossen Fläche am Waldrand, Unrat und Abfälle in Brand gesteckt.
Die Kameraden aus Elkerhausen fuhren die Einsatzstelle mit ihrem TSF-W direkt an,
da sie sich näher an Elkerhausen befand. Bei unserem Eintreffen hatten sie das Feuer
bereits gelöscht.

Wir wurden über Funkmeldeempfänger alarmiert, da wegen des Orkans Kyrill
auf der Strasse zwischen Weinbach und Aulenhausen ein Baum lag.
Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, entschieden wir
den Baum nicht zu beseitigen, da die Einsatzstelle mitten im Wald lag. Wegen der
immer noch anhaltenden starken Orkanböen drohten ständig weitere Bäume um zu stürzen.
Nach Absprache mit der Polizei sperrten wir die Strasse am Ortsausgang von
Weinbach komplett für den Verkehr.
Zur Absperrung auf der anderen Seite, liessen wir über die Leitstelle die Feuerwehr
Aulenhausen alarmieren. Nachdem wir vom Bauhof entsprechendes Absperrmaterial
geholt hatten, konnten wir dann wieder ins Feuerwehrhaus zurück fahren.

Nachdem wir während des Orkans Kyrill am vorhergehenden Tag, zum Glück keine weiteren Einsätze
mehr hatten, mussten wir am darauf folgenden Tag doch wieder ausrücken.
Wir wurden über Funkmeldeempfänger alarmiert, da auf der Strasse zwischen
Weinbach und Fürfurt, kurz vor dem Ortseingang Fürfurt, ein Baum auf die Fahrbahn ragte.
Dieser konnte aber schnell beseitigt werden und wir
konnten wieder einrücken.

Wir wurden über Funkmeldeempfänger von den Kameraden aus Freienfels nachalarmiert,
weil auf der Strasse zwischen Weinbach und Freienfels ein Baum lag.
Wir sicherten die Einsatzstelle aus Richtung Freienfels ab,
indem wir die Strasse sperrten. Die Freienfelser Kameraden übernahmen die Absicherung von Freienfels.
Nachdem der Baum zerschnitten und zur Seite gerückt war, sicherten wir die beschädigte Leitplanke
auf etwa 30 Meter Länge mit Seilschlauchhaltern.

Nachdem der Besitzer des Aussiedlerhofes bei unserem Wehrführer
angerufen hat, wurden wir über Funkmeldeempfänger zu einem Kaminbrand auf einem
der Aussiedlerhöfe, zwischen Weinbach und Elkerhausen alarmiert.
Nach einer Erkundung an der Einsatzstelle, haben wir von oben eine Kette
durch den Kamin geworfen und auf den Schornsteinfeger gewartet,
der den Kamin gründlich gereinigt hat.

Die Tageseinsatzgruppe wurde über Funkmeldeempfänger zur Unterstützung
des Rettungsdienstes alarmiert. Da die Einsatzstelle zuerst zwischen Elkerhausen
und der Hohen Straße gemeldet wurde, fuhren die Kameraden aus Elkerhausen mit ihrem TSF-W
direkt zur Einsatzstelle, die aber, wie sich nach anfänglicher Suche heraus stellte,
auf der Hohen Strasse vor Aumenau(Gemeinde Villmar) lag.
In einer scharfen Kurve war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und lag
auf der Beifahrerseite im Strassenkraben. Die nur leicht verletzte, jedoch ältere Fahrerin,
konnte das Fahrzeug wegen der Seitenlage nicht aus eigener Kraft verlassen
Ein RTW und die Polizei waren bereits vor Ort.
Wir sicherten in Absprache mit der Polizei die Einsatzstelle ab, indem wir die Strasse sperrten.
Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst entschieden wir nicht mit hydraulischem
Rettungsgerät zu arbeiten, sondern den PKW mit Hilfe unseres LF8 wieder auf die
Fahrbahn zu ziehen, da sich die Türen auf der Fahrerseite öffnen liesen.
Die Fahrerin wurde anschliessend vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Nachdem die Fahrbahn gereinigt war konnten wir dann wieder einrücken.

Wir und die Tageseinsatzgruppe wurden über Funkmeldeempfänger zu einem Verkehrsunfall
mit mehreren eingeklemmten Personen auf die Hohe Strasse in Höhe
des Aussiedlerhofes Hölz alarmiert. Ein VW Golf war frontal mit der Fahrerseite
eines BMW kollidiert. Da zuerst von 2 Pkw mit eingeklemmten Personen ausgegangen wurde,
wurde vom Rettungsdienst ein zweiter Hilfeleistungssatz angefordert und von der
Leitstelle in Limburg die Feuerwehr Weilburg zur Unterstützung nachalarmiert.
Der Fahrer des Golfs konnte vor unserem Eintreffen schon vom Rettungsdienst befreit
und versorgt werden. In dem BMW waren die Fahrerin und eine Personen, die hinter ihr saß,
eingeklemmt. Nachdem die Personen vom Rettungsdienst, der mit 2 Notärzten und 3 Rettungswagen
vor Ort war, erstversorgt und stabilisiert waren, setzten wir Schere und Spreizer ein.
Nach Anweisungen und in Zusammenarbeit mit den Notärzten wurden dann die Türen des BMW entfernt
und der Fußraum mittels Hydraulikstempel geöffnet, da beide Pesonen massiv im Fußraum eingeklemmt
waren. Zwischenzeitlich wurde vom Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber alarmiert, der dann
auf der abgesperrten Fahrbahn landete. Zur Betreuung der zur Unfallstelle gekommen geschockten
Angehörigen, wurde auch die Notfallseelsorge alarmiert.
Nachdem dann alle Personen aus dem Pkw befreit und mit Rettungswagen und Hubschrauber abtransportiert
waren, konnten wir, nachdem die beiden Unfallfahrzeuge von Abschleppunternehmen abtransportiert waren,
die Strasse mittels Besen und Schnellangriffseinrichtung reinigen. Um ca. 9:25 konnten wir dann die
Einsatzstelle verlassen und wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Wir wurden während mehrerer Gewitter mit Starkregen über Funkmeldeempfänger alarmiert,
weil im Girner Weg eine Garage und in der Friedrich Ebert Strasse ein Keller vollgelaufen
waren. Als wir im Girner Weg eintrafen, war die Strasse überflutet mit Schlamm und Wasser.
Anwohner hatten bereits die Siebe aus den Abläufen auf der Strasse entfernt.
Wir gingen dann mit Besen und Schippen gegen den Schlamm und das Wasser vor,
und hielten ein Ablussrinne frei, damit das ständig nachlaufende Wasser,
nicht weiter in die Garage lief.
In der Friedrich Ebert Strasse, sammelte sich soviel Wasser hinter einem Haus,
daß die Kellerfenster eingedrückt wurden und die Kellerräume voll liefen.
Wir ließen über die Leitstelle die Ortsteile Edelsberg und Elkerhausen nachalarmieren,
da diese über Wassersauger verfügen. Zeitweise setzten wir 2 Tauchpumpen, 2 Wassersauger eine
Wasserstrahlpumpe und 2 Stromaggregate ein, um die schlammige Brühe aus den Kellerräumen zu pumpen.
Anschließend halfen wir der Betroffenen Familie beim Ausräumen der nassen und verdreckten
Möbel und beim Beseitigen des gröbsten Schlammes. Als die Geräte, Schläuche und die Strasse gereinigt
waren, konnten wir gegen 21:00 wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Wir wurden über Funkmeldeempfänger zu einem brennenden Baum in der Aulenhäuser-Straße
alarmiert. Als wir dort eintrafen, fanden wir einen dicken kulschenden Baumstumpf vor.
Mit der Schnellangriffseinrichtung war die Glut schnell gelöscht und wir konnten
wieder einrücken

Die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehr Elkerhausen wurden über Funkmeldeempfänger
zu einem Flächenbrand an der Hohen Straße ziwschen Elkerhausen und Aumenau alamiert,
nachdem die Polizei uns über die Leitstelle angefordert hatte.
Irgendjemand hatte dort seine Heckenschnittabfälle in den Wald
gefahren und angezündet. Glücklicherweise wurde dies rechtzeitig bemerkt,
bevor das Feuer auf die bereits vertrockneten Äste und den umliegenden Wald übergreifen konnte.
Bei unserem Eintreffen hatte die Feuerwehr Elkerhausen das Feuer bereits mit dem Wasser aus dem Tank
ihres TSF-W gelöscht. Wir halfen noch bei den Nachlöscharbeiten und konnten dann wieder einrücken.

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Freinfels über Funkmelder und Sirenen alarmiert.
An der Gas-Pipeline Baustelle an der Landstrasse zwischen Weinbach und Freienfels
war ein Traktor mit Planierareiten beschäftigt. Beim Herunterfahren eines steilen Berges
neben der Pipeline war er ins Rutschen gekommen und eine steile Böschung herunter gestürzt.
Das ca. 15 Tonnen schwere Fahrzeug überschlug sich und der Fahrer wurde unter der völlig zertrümmerten
Fahrerkabine eingeklemmt. Wir ließen schon beim Eintreffen an der Unfallstelle die Feuerwehr Weilburg
zur Unterstützung nachalarmieren.
Leider konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des Mannes festellen.
Zur Betreuung der anderen Arbeiter und der Hilfskräfte wurde die Notfallseelsorge alaramiert.
Wir sperrten die Landstrasse in beiden Richtungen komplett für den Verkehr von der Freienfelser Seite
übernahmen dies die Kameraden aus Freienfels.
Da das Fahrzeug an einer schwer zugänglichen Stelle an einem Baum fest hing und der Untergrund
durch den Dauerregen stark aufgeweicht war, war zuerst unklar wie man den Leichnam des Fahrers bergen sollte.
Die Einsatzleitung ließ desshalb den Fachberater des THW über die Leitstelle anfordern.
Nachdem per Bagger eine Zufahrt zum Unfallfahrzeug geschaffen war, wurde der Traktor mit Hilfe von
zwei für den Pipelinebau benötigten Kränen (Seitenbaumraupen) angehoben und nach einer schwierigen
Bergungsaktion der Leichnam geborgen.
Anschliessend wurde das Fahrzeug mit einem Kranwagen auf einen Tieflader gehoben.
Die Strasse wurde von uns und den Freienfelser Kameraden, während der Bergungsarbeiten
bis ca. 17:30 Uhr voll gesperrt.

Weinbach und die Tageeinsatzgruppe wurden über Sirene und Funkmeldeempfänger ins Industriegebiet Alter Berg alarmiert. Bei unserem Eintreffen stellte sich heraus, das der Besitzer einer Firma einige Paletten, hinter seiner Halle verbrannte, wobei es zeitweise zu einer starken Rauchentwicklung kam. Es war kein weiterer Einsatz unsererseits erforderlich.




Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Gräveneck und der Tageseinsatzgruppe um 10:06 Uhr
über Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Aufgrund der großen Anzahl von Notrufen
wurden noch vor unserem Ausrücken weitere Kräfte alarmiert.

Persönliche Eindrücke von mir, Webmaster Lars Schäfer:
Ich persönlich schlief noch, als ich von einer lauten Explosion in einiger Entfernung und
dem Wackeln der Zimmertür geweckt wurde. Als ich dann aus dem Fenster sah,
sah ich einen großen Rauchpilz über Gräveneck aufsteigen.
Ich dachte sofort, ach du Sche..... da ist was explodiert, da ist jetzt sicher was schlimmes
passiert. Ich begann zu zittern und zog mich hektisch an. Mir war klar gleich wird sicher
mein Piepser Alarm schlagen.
Kaum hatte ich die Schuhe an, piepte er auch schon und die Sirene heulte.
Als ich am Feuerwehrhaus ankam erfuhr ich über Funk das die
Gaspipeline in Gräveneck explodiert war.
Auf der Fahrt zur Einsatzstelle, hofften wir das die Pipeline nicht an einer Stelle,
wo sie in wenigen Meter Entfernung an Gräveneck vorbei führt, explodiert war.
Ich dachte an zertrümmerte Häuser und so nervös wie vor diesem Einsatz war ich noch nie.
Auf der Fahrt über die "Hohe Strasse" sah man Flammen über den Häusern hoch schlagen und das
Hitzeflimmern darüber, es kam mir irgendwie unwirklich vor.
In Gräveneck angekommen atmeten wir durch, und ich war erleichtert das es nicht im
Ortsbereich brannte, sondern unterhalb von Gräveneck an der Lahn.

Wir trafen kurz nach den Kameraden aus Gräveneck und dem Vorausrüstwagen von Weilburg in
Gräveneck ein. Als wir mit dem LF die Einsatzstelle anfuhren spürte man die Hitze und das
laute Dröhnen des ausströmenden Gases. Man konnte sich kaum unterhalten oder funken.
Über Funk hörten wir von den Kameraden die vor uns fuhren das auf Grund der enormen Hitze
die Strasse zur Lahnbrücke unpassierbar war und es in diesem Bereich Steine und Trümmer regnete.
Teilweise flogen Steine durch die Druckwelle bis ins Dorf. Wir traten den Rückzug an.
Die Kameraden aus Gräveneck bauten in Höhe der Kläranlage eine Wasserversorgung aus der Lahn auf.
Wir bauten dann eine B-Leitung vom letzten Hydrant am Ortsausgang nach unten auf,
um gegebenen Falls den Wald abzuschirmen, da man zuerst annehmen musste der Wald
würde durch die enorme Hitze den Berg hoch zum Dorf zu brennen beginnen.

In Gräveneck begann die Teilevakuierung der an der Lahn liegenden Strassen.
Unser MTF wurde nach Fürfurt, geschickt um von Dort den Leinpfad (Rad-Wanderweg) abzusperren.
Später übernahm dies das THW. Die DLRG sperrte mit Booten die Lahn.
Um 10:50 rückten die Kameraden aus Freienfels an und wurden im Brandabschnitt 3
"Riegelstellung Lahnstrasse" eingesetzt.
Die Weilburger Feuerwehr blieb mit ihrem LF 16/12 oberhalb der Kläranlage auf
der Strasse und baute von dort eine Abschirmung auf.
Nachdem die Gasleitung abgeschiebert und nach etwa einer Stunde das in der
Leitung noch vorhandene Gas ausgeströmt und verbrannt war, ließ das Gasfeuer nach.
Die Weilburger Kameraden bekamen Wasser von der Wasserentnahmestelle der Grävenecker Kameraden
an der Lahn und löschten damit die Brände im Wald und an der Strasse auf der Grävenecker Lahnseite.
Die Löscharbeiten auf der anderen Lahnseite übernahmen die Villmarer und Obertiefenbacher Kameraden.
Dort brannten unter anderem die Wasserpumpen, die wegen der Bauarbeiten an der neuen Pipeline standen.
Im Dorfgemeinschaftshaus Gräveneck wurde eine Anlaufstelle für die Bürger eingerichtet und
auf dem Kirmesplatz in der Ortsmitte ein Verletztensammelplatz eingerichtet.
Im Einsatzleitwagen 2 aus Limburg wurde die Einsatzleitung eingerichtet.
Später wurden wir noch mal zusammen mit den Freienfelser und Grävenecker Kameraden zur Kontrolle
der Wohnhäuser auf evtl. noch verletzte Personen eingesetzt.
Wir blieben dann noch bis etwa 16:00 mit der Gruppenbesatzung des LF in Gräveneck
in Bereitschaft für eventuelle Nachlöscharbeiten.

Im Einsatz waren unter der Leitung des Kreisbrandinspektors die Feuerwehren aus Gräveneck, Weinbach,
Freienfels, Falkenbach, Weilburg, Obertiefenbach, Villmar, Limburg und Braunfels.
Die Polizei und Bereitschaftspolizei, auch mit einem Hubschrauber.
Das THW Limburg und Weilburg, Die SEG (Schnelle Einsatzgruppen) vom Deutschem Roten Kreuz
und Malteser Hilfsdienst und 2 Notärzte.
Die DLRG und die Notfallseelsorge mit insgesamt ca. 233 Einsatzkräften.

Alles weitere kann man den Zeitungsartikeln im Anschluss entnehmen.

Einsatzbericht mit Forum auf Feuerwehr-Weblog: http://www.feuerwehr-weblog.de/2007/08/29/pipeline-explosion/#more-2231

Feuerwehr Braunfels (Bilder Bereitstellungsraum): http://www.feuerwehr-braunfels.de/galerie/index.php?action=showgal&cat=419

Wir wurden über Funkmeldeempfänger zu einem brennenden Leichtkraftrad auf der
Strasse zwischen Weinbach und Freienfels alarmiert. Der Fahrer bemerkte wärend der
Fahrt das sein Motorrad Honda Dax zu brennen begann und stellte es am Strassenrand ab.
Wir sicherten die Einsatzstelle gegen den Verkehr ab und löschten das Motorrad mit der
Schnellangriffseinrichtung ab. Anschliessend räumten wir nachdem die Polizei vor Ort war,
die Reste in den Strassenkraben, damit sie bis zum Abtransport durch den Bestizer den Verkehr
nicht behindern und reinigten die Fahrbahn vom gröbsten Schmutz.
Der Verkehr wurde von uns einspurig an der Einsatzstelle vorbei geleitet.
Nach ca. 25 Minuten konnten wir wieder einrücken.

Alarmiert wurden wir über Funkmeldeempfänger zu einer brennenden Mülltonne in der
Weiherstrasse. Eine Biomülltonne war in Brand geraten und das Feuer hatte bereits
auf das Dach einer Gartenhütte des Nachbargrundstückes übergegriffen. Ein Anwohner
unternahm bereits erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Wir setzten die
Schnellangriffseinrichtung und ein C-Rohr zum Ablöschen der Hütte ein und ein Trupp
unter Atemschutz räumte die Hütte zum löschen noch vorhandener Glutnester aus.
Ausserdem wurde die Einsatzstelle mittels Stativ und Strahlern ausgeleuchtet.

Wir wurden zusammen mit den Freienfelser Kameraden über Melder und Sirene zu einer
starken Rauchentwicklung auf dem Aussiedlerhof "Freiblick" in Freienfels alarmiert.
Dort wurde angenommen, dass ein Fahrzeug beim betanken in Brand geraten ist
und das Feuer auf eine Scheune übergegriffen hat.
Es wurden mehrere Personen vermisst und von mehreren Trupps aus beiden Wehren unter
Pressluftatmer gesucht und 2 Personen aus der vernebelten Scheune gerettet.
Parallel dazu wurde von der Feuerwehr Freienfels eine Wasserentnahmestelle über
Tragkraftspritze aus einem Unterflurhydrant aufgebaut und ein Löschangriff mit
Schaum vorgenommen. Wir bauten eine Wasserversorgung aus dem Sauganschluß am alten
Hochbehälter über die Pumpe unsres LF auf und nahmen einen zweiten Löschangriff auf das
Gebäude vor. Bei einer anschliessenden Ortsbegehung wurde auf die verschiedenen
Gefahrenstellen wie beispielsweise Dieseltanks oder eingelagertes Stroh und Heu
hingewiesen.


Wir wurden zusammen mit den Feuerwehren Elkerhausen und Freienfels über Funkmelder
und Sirene zum Schützenhaus alarmiert. Angenommen wurde eine Brand durch Explosion
in der Küche, mehrere vermisste Personen und 2 Personen auf dem Balkon.
Da angenommen wurde dass sich das Feuer ausbreitet, wurden um 19:07 auch die Feuerwehren
Edelsberg, Blessenbach und Gräveneck alamiert.
Mit 6 Atemschutzgeräteträgern in 3 Trupps wurden die vermissten Personen in dem
komplett eingenebelten Gebäude gesucht und gerettet.
Ausserdem galt es die Personen vom Balkon zu retten und einen Gastank sowie das direkt
angrenzende Waldstück abzuschirmen.
Es wurden Wasserentnahmestellen aus einem Unterflurhydrant sowie aus der Wasserentnahmestelle
am Bachstau aus dem Weinbach eingerichtet und der Verkehr auf der Aulenhäuser- Strasse abgesichert.
Von den 51 Einsatzkräften wurden 800m B-Schlauch und 120m C-Schlauch verlegt und
3 Beleuchtungssätze aufgebaut.


 Alle Ortsteilfeuerwehren der Gemeinde: Blessenbach, Edelsberg, Elkerhausen, Freienfels,
Gräveneck und Weinbach, die Feuerwehren Weilmünster und Weilburg sowie der ELW 2 aus Limburg
wurden von der Polizei zur Suche einer suizidgefährdeten Person im Bereich rund um Edelsberg
über die Leitstelle Limburg alarmiert.
Unterstützt wurden wir von einem Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera.
Gegen 23:00 wurde die Person von der Polizei unversehrt gefunden und die Suchaktion
konnte abgebrochen werden.


Die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehr Gräveneck wurden über Funkmeldeempfänger
auf die Hohe Strasse, an die Kreuzung Gräveneck- Kompostierungsanlage, zu einem
schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.
Ein PKW Mercedes Kombi war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen.
Der Fahrer wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert und lag bei unserem
Eintreffen bereits neben dem PKW.
Leider konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod des Fahrers feststellen.
Wir brauchten nicht weiter einzugreifen und nachdem wir nach der Spurenaufnahme
durch die Polizei die Fahrbahn gereinigt hatten, konnten wir wieder einrücken.

Die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehr Gräveneck wurden über Funkmeldeempfänger zu einem
Kleinbrand hinter einem Haus in Gräveneck alarmiert. Als wir vor Ort eintrafen hatten Nachbarn die
brennenden Mülltonnen bereits mit Wasser aus einer Regentonne gelöscht.
Wir kontrollierten den verrauchten Dachboden der Garage nach eventuellen Glutnestern und konnten
anschliessend wieder einrücken.

Bilder


© Feuerwehr Weinbach - 2017
Impressum | Login