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Einsätze 2009

Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Freienfels und der Tageseinsatzgruppe
über Funkmeldeempfänger und Sirenen nach Fürfurt alarmiert.
Auch die Kameraden der Feuerwehr Elkerhausen, die eigentlich für den Ortsteil Fürfurt
mit zuständig ist, rückten mit ihren Fahrzeugen aus.
Am Einsatzort drang dichter Qualm aus einem Wohnhaus
in der Strasse "Auf dem Fürfurter Hof".
Da die Rolläden verschlossen waren, bemerkten die Nachbarn das Feuer erst,
nachdem eine Fensterscheibe im Erdgeschoss geplatzt war und der Rauch hinter
dem Rolladen hervor quoll. Zum Glück war das Haus zum Zeitpunkt des
Brandausbruches unbewohnt, so dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.
Wir setzten 4 Trupps unter Atemschutz mit 2 C-Rohren im Innenangriff ein.
Ein großer Raum im Erdgeschoss brannte in voller Ausdehnung und das Feuer hatte
sich schon teilweise durch die Holzdecke ins erste Obergeschoss durch gefressen.
Durch den Brandrauch und die Hitzeeinwirkung wurde das Wohnhaus unbewohnbar.
Nach dem löschen des Feuers wurde das Gebäude mit dem Hochdrucklüfter entraucht.
Vor Ort waren insgesamt 29 Feuerwehrkameraden, der Gemeindebrandinspektor
und der Kreisbrandinspektor mit einer Wärmebildkamera, die Polizei und
ein Rettungswagen in Bereitstellung.
Eine Brandwache der Tageseinsatzgruppe mit dem Freienfelser TSF blieb anschliessend
noch vor Ort um eventuelle wieder aufflackernde Brandnester abzulöschen.
Die Brandursache war vermutlich ein defekter Ölofen mit dem die Eigentümer das Haus
heizten damit es nicht zu stark auskühlt.

Die Tageseinsatzgruppe wurde über Funkmeldeempfänger auf die Hohe Strasse in Richtung
Fürfurt alarmiert. Nachdem die Strecke abgefahren war, stellte sich heraus dass sich
die Einsatzstelle Richtung Aumenau befand.
An einem LKW war die Kraftstoffleitung defekt und er verlor vom Ortsausgang Aumenau her
kommend Diesel, bis es der Fahrer nach ca. 1 km merkte, die Leitung reparierte und die
Feuerwehr rief. Die Ölspur wurde mit Bindemittel abgestreut und der Verkehr wärend des
Einsatzes daran vorbei geleitet.

Die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehren Freienfels und Elkerhausen wurden um
17:04 Uhr per Funkmeldeempfänger und Sirenen zu einer Personensuche nach Freienfels
alarmiert. Dort wurde seid dem Vormittag eine demenzkranke 78 jährige Person vermisst.
Zusammen mit der Polizei und einer Rettungshundestaffel wurde die weiträumige
Umgebung um Freienfels abgesucht, leider ohne Erfolg.
Um ca. 22:35 Uhr endete dann der Einsatz für die Tageseinsatzgruppe und die Feuerwehr
Elkerhausen, jedoch wurde die Suche von der Polizei und der Feuerwehr Freienfels fortgesetzt.
In der Nacht übernahm die Suche dann ein Hubschrauber der Polizei mit einer Wärmebildkamera.
Am Donnerstag Morgen dann erneute Alarmierung der Feuerwehren Freienfels und Edelsberg.
Unterstützt wurde die Suche von der Polizei, wieder mit Hubschrauber und der ASB
Rettungshundestaffel Mittelhessen.
Leider wurde die vermisste Person auch bis zum Donnerstag Abend nicht gefunden.

Einige Kameraden befanden sich nach der Personensuche noch im Feuerwehrhaus
und wurden dort von einem Autofahrer angesprochen dass zwischen Weinbach und
Elkerhausen ein Baum auf der Straße läge. Nach Rücksprache mit der Leitstelle
und der Polizei wurde der Baum dann ohne erneute Alarmierung von uns beseitigt.

Wir wurden über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einer Personenrettung aus
unwegsamem Gelände alarmiert. Die seid Mittwoch vermisste Person aus
Freienfels wurde in einem Waldstück an einer steilen Böschung liegend aber zum Glück
lebend gefunden.
Eine Spaziergängerin hörte die Hilferufe und alarmierte die Polizei.
Wir halfen dem Rettungsdienst beim Versorgen und anschließenden Heruntertragen
des Verletzten, wobei wir die Trage und die tragenden Einsatzkräfte durch
Rettungsleinen sicherten.

Wir und die Tageseinsatzgruppe wurden über Melder und Sirene alarmiert,
da in dem Weiher Ortsausgang Richtung Freienfels eine Person treiben würde.
Als wir ausrücken wollten kam jedoch die Rückmeldung dass die leider tote Person
bereits von der Polizei geborgen sei und wir den Einsatz abbrechen konnten.

Die Tageseinsatzgruppe wurde über Funkmeldeempfänger zu einem Verkehrsunfall
in Edelsberg an der Kreuzung Esserhäuser Weg/ Wegscheide alarmiert.
Angenommen wurde dass ein Pkw frontal gegen eine Mauer gefahren war.
Es galt den Fahrer, welcher eingeklemmt war, und dessen Kind, welches
auf der Rücksitzbank saß, zu befreien.
Da das Fahrzeug ziemlich demoliert war, gestaltete sich die Übung
verhältnismässig schwierig, wurde aber trotzdem hervorragend gemeistert.
Gleichzeitig wurde diese Übung auch als Ausbildung für diejenigen genutzt, die
noch keinen entsprechenden Lehrgang haben.

Wir und die Tageseinsatzgruppe wurden über Melder und Sirene
zu einem brennenden Baum oder Hecke in der Friedrich-Ebert-Strasse alarmiert.
Ein Anwohner hatte mit einem Brenner Unkraut entfernt, wobei ein daneben stehender
Tujabaum Feuer fing. Bei unserem Eintreffen hatte er das Feuer aber bereits gelöscht.


Weinbach die Tageseinsatzgruppe und Gräveneck wurden über Melder und Sirenen,
zu einem Zimmerbrand in der Lahnstrasse in Gräveneck alarmiert.
Während der Anfahrt zur Einsatzstelle kam dann die Rückmeldung,
dass die Kameraden aus Gräveneck das Feuer bereits gelöscht haben.
Ein PC hatte in einem Zimmer gebrannt, das Feuer konnte mit einem Feuerlöscher
gelöscht werden. Unser Einsatz war nicht mehr erforderlich und wir rückten wieder ein.


Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Elkerhausen über Melder und Sirene
zu einem brennenden Holzstapel bei einer Schreinerei in Elkerhausen alarmiert.
Bei unserem Eintreffen waren die Kameraden aus Elkerhausen bereits mit dem
ersten Rohr das Feuer an einem kleineren Holzstapel am löschen und wir mussten
nicht mehr eingreifen.

Alarmiert wurden die TEG und wir zu einer unklaren Rauchentwicklung in der
Aulenhäuser-Straße. Nach mehrmaligem Abfahren der Straße stellte sich heraus,
dass ein Anwohner Äste im Garten verbrannte und wir konnten wieder
einrücken.


Wir wurden über Melder und Sirene in den Heimest alarmiert,
da dort ein Fahrzeug Öl verlor. Dort angekommen stellte sich heraus dass aus
einem Kleintransporter das gesamte Öl ausgelaufen war und die komplette Straße
bis an die Schulstraße runter gelaufen war, bzw. das Fahrzeug hatte es während
der Fahrt wohl schon an mehreren Stellen verloren.
Da das Öl auch in mehrere Kanaleinläufe gelaufen war, wurde von der Leitstelle die
Untere Wasserbehörde verständigt. Diese teilte uns per Telefon mit
dass wir den Kanal mit ca. 500 Liter Wasser spülen und die
Kläranlage verständigen sollten.
Da immer noch Öl aus dem Fahrzeug tropfte, stellten wir eine Auffangwanne unter
und streuten das Öl an beiden Seiten der Strasse ab.
Nachdem wir dann noch den Kanal mit Wasser gespült hatten und einen Teil des
verunreinigten Bindemittels aufgenommen, konnten wir gegen 20:45 wieder einrücken.


Wir wurden über Funkmeldeempfänger alarmiert. Die Leitstelle meldete uns
einen Schwelbrand in der Hahnstrasse, dort würde es in der Rigipsdecke
glimmen und die Anwohner hätten schon selbst Löschversuche unternommen.
Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, schickten wir einen Trupp unter
Atemschutz zur Erkundung ins Gebäude.
Im Hof neben dem Wohnhaus fielen uns zunächst zwei stark hustende Personen,
mit teils rußverschmierten Gesichtern auf, worauf hin wir einen RTW alarmieren
ließen. Da eine der Personen bewustlos zu werden drohte, ließen wir dann auch
den Notarzt nach alarmieren. Auch unser Gemeindebrandinspektor und sein
Stellvertreter machten sich auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Wie sich herausstellte hatten die Anwohner den Brand in einem Zimmer im ersten
Stock bereits gelöscht, da wir jedoch in der Decke Glutnester vermuteten,
forderten wir über die Leitstelle eine Wärmebildkamera an,
diese alarmierte hierzu den Kreisbrandinspektor.
Nach dem Eintreffen des ersten RTW stellte sich heraus dass insgesamt
3 Erwachsene und 4 Kinder unter einer Rauchgasvergiftung litten,
woraufhin von der Leitstelle 3 weitere RTW, der LNA (Leitende Notarzt
des Kreises Limburg-Weilburg), sowie der OLRD
(Organisatorische Leiter Rettungsdienst) alarmiert wurden.
Die Erkundung mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Glutnester aber
es wurde vorsorglich eine Wand mit Wasser gekühlt. Die 7 verletzten Personen
wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus Weilburg gebracht.

Die Wehren aus Weinbach (inkl.TEG) und Freienfels wurden um 14:48 Uhr
zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.
Ein Pkw Fiat mit einer Person war in den Gegenverkehr geschleudert
und mit der Beifahrerseite mit einem VW-T5 mit 2 Personen kollidiert.
Beim Eintreffen der Kameraden war ein Eingreifen zur Befreiung des
Verunfallten nicht mehr nötig, da er bereits von umsichtigen Ersthelfern
befreit und erstversorgt wurde. Nach Übergabe an den RD wurde die
Landstrasse 3021 Weinbach-Feienfels von beiden Seiten für die Zeit                                                                                                                                                   
der Fahrzeugbergungdurch die Feuerwehren komplett gesperrt.
Nach einigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten, u.a. wurden ausgelaufene
Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut, wurde um 16.30 Uhr die Strasse
wieder freigegeben und somit der Einsatz beendet.
Bei dem Verunfallten handelt es sich um einen 18-jährigen Mann aus der
Kerngemeinde. Er wurde schwerstverletzt mit einem Rettungshubschrauber
in eine Klinik geflogen. In dem zweiten Pkw VW-T5 saß eine junge Frau mit Kind,
die zum Glück nahezu unverletzt blieben.

Die Leitstelle alarmierte uns, die TEG und die Feuerwehr Freienfels,
über FME und Sirenen in die Bergstraße in Freienfels.
Dort war eine Wand eines Wohnhauses teilweise eingestürzt und weitere
Teile des Gebäudes drohten auf einen Flüssiggastank zu stürzen.
Im Einsatz waren ca. 100 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen,
u.a. der ELW 2 aus Limburg der THW Fachberater Bau, die SEG der Malteser zur
Betreuung und Verpflegung der evakuierten Bewohner und der Einsatzkräfte,
das THW aus Weilburg und Limburg u.a. mit einem Radlader, die Feuerwehren
Edelsberg und Elkerhausen wurden auch zum Ausleuchten nachalarmiert, ausserdem
Führungskräfte von Kreis und Land Hessen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen.
Nachdem ca. 100 Anwohner im Bereich von 100 - 150 Meter um die Einsatzstelle
evakuiert waren, wurde damit begonnen einen Stromverteilerkasten
an einer Ecke des Gebäudes mit Europaletten und Strohballen zu sichern.
Das Haus wurde von mehreren Baggern abgestützt und der Gastank dann von einem
Gasunternehmen leer gepumpt und auf die andere Strassenseite in einen
Hof gehoben. Anschließend wurde das Gebäude dann komplett eingerissen, da
laut Baustatiker akute Einsturzgefahr herrschte.
Zum Glück handelte es sich um ein leerstehendes Wohngebäude, so dass
sich zum Zeitpunkt des Einsturzes keine Personen im Gebäude aufhielten.
Wir stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle mit
mehreren Beleuchtungssätzen aus, sperrten zusammen mit den Kameraden aus
den anderen Ortsteilen den Bereich um die Einsatzstelle ab und unterstützten
die Abrissarbeiten durch Wasser gegen die Staubentwicklung.
Einsatzende war um ca. 01:00 Uhr.

Bilder


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