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Einsätze 2010

Das Sturmtief "Xynthia" brachte auch uns die ersten Einsätze 2010.
Genau wie die meißten Feuerwehren in Deutschland mussten auch wir zu Sturmschäden
ausrücken. Mehrere Personen hatten unter anderem bei unserem stellv. Wehrführer
angerufen und wurden an die Leitstelle unter 112 verwiesen.
Diese kam aber auf Grund der hohen Anzahl von Notrufen nicht zur Alarmierung.
Auf Anfrage über Funk bekamen wir dann den ersten Einsatz und rückten ohne
Alarmierung zu Bäumen zwischen Weinbach und Freienfels aus, da wir schon mit
einigen Mitgliedern der Einsatzabteilung am Feuerwehrhaus waren.

Da das Einsatzaufkommen im Kreis so enorm Anstieg, wurden ab ca. 15:30 Uhr alle
Gemeinden und Städte im Kreis Limburg Weilburg in alphabetischer Reihenfolge alarmiert,
um die Feuerwehrhäuser zu besetzen, so auch um 15:44 Uhr alle Ortsteile der Gemeinde Weinbach.
Die Gemeinde und Stadtbrandinspektoren bekamen dann die Einsätze von der Leitstelle
und koordinierten die Ortsteile in Eigenregie.
Wir arbeiteten dann mehrere Einsatzstellen im Ortsbereich u.a. in der
Langschiedstraße, im Girner Weg und zwischen Weinbach und Fürfurt ab und sperrten
die Straße zwischen Weinbach und Aulenhausen komplett für den Verkehr,
da dort mehrere Bäume auf der Fahrbahn lagen. Von Aulenhäuser Seite übernahmen
dies die Kameraden aus Aulenhausen. Auch die Ortsteile arbeiteten mehrere
Einsatzstellen im Gemeindegebiet ab.

Um ca. 19:00 lösten wir dann die Einsatzbereitschaft im Feuerwehrhaus auf.

Laut Alarmordnung wurden wir, die Tageseinsatzgruppe und die Kameraden aus Freienfels
über Funkmeldeempfänger und Sirene auf die Weilstrasse zwischen Freienfels und
Weinbach alarmiert. Wir wurden von der Polizei angefordert, da dort an einem PKW Öl
ausgelaufen war.
Nachdem das Öl mit Bindemittel abgestreut war und ein Abschleppwagen vor Ort war,
konnten wir wieder einrücken.

Wir und die Feuerwehr Blessenbach wurden über Meldeempfänger und Sirene
zu einer Hilfeleistung "Auslaufende Betriebsstoffe" alarmiert.
Laut Einsatzmeldung von der Leitstelle war ein kleinerer Traktor in den Weinbach
gefahren und es liefen Betriebsstoffe aus. Als wir an der Einsatzstelle eintrafen,
fanden wir einen nicht gerade kleinen Deutz Traktor vor, der zusammen mit einer
Rundballenpresse ziemlich demoliert im Weinbach lag.
Ein Landwirt war mit dem Pressen von Rundballen auf einer steilen Wiese beschäftigt,
als sich an der Ballenpresse etwas verhakte. Er stieg ab und wollte den Defekt beheben,
wobei sich der Traktor aus bisher ungeklärter Ursache in Bewegung setze.
Er rollte ca 200 Meter das steile Feld hinunter, überquerte die Straße
und hob anschliessend an der steilen Straßenböschung ab.
Nach ca. 30 Metern Flug mit samt der Ballenpresse schlug er auf, zeriss in mehrere
Teile und blieb nach weitern Metern Schlittern im Weinbach an einem Baum liegen.
Der Fahrer versuchte noch sein Fahrzeug einzuholen und aufzuspringen,
was ihm aber Gott lob nicht gelang, denn sonst wäre der Unfall sicher nicht
ohne Personenschaden passiert, bei der Geschwindigkeit die das Gefährt gehabt haben muss.
Da Anfangs nicht klar war, ob der Fahrer verletzt ist, da dieser bereits bei unserem
Eintreffen von einer Privatperson nach Hause gefahren wurde, alarmierten wir einen
RTW zur Bereitstellung, bis die Sachlage geklärt war und sich herausstellte dass
dem Fahrer nichts passiert war.
Da eine grössere Menge Öl und Hydrauliköl in den Weinbach gelaufen war,
stauten wir an mehreren Stellen den Bach an und streuten das Öl mit schwimmfähigem
Bindemittel ab, um es dann mit Schippen vom Wasser abzuscheppen.
Nachdem die Polizei, die Untere Wasserbehörde und ein Sachverständiger vor Ort waren,
wurden die Trümmer von Landwirten mit einem Hublader auf einen Tieflader gehoben, und
zur Sicherstellung in eine Werkstatt gefahren.
Der Einsatz endete für uns gegen ca. 22:50 Uhr.

Die Feuerwehren Weinbach, Elkerhausen und Freienfels wurden laut Alarmordnung
über Funkmeldeempfänger und Sirenen in die Elkerhäuser-Straße alarmiert.
Dort würde eine Waschküche brennen. In der Waschküche brannte ein auf dem
Herd vergessener Topf mit Marmelade.
Das Feuer war bereits mit einem Pulverlöscher soweit gelöscht, dass wir
nur noch 2 Atemschutztrupps für kurze Nachlöscharbeiten mit Wasser einsetzten.
Anschliessend wurde das Wohnhaus Stockwerk für Stockwerk mit einem
Hochdrucklüfter vom Rauch befreit.

Um 08:52 Uhr, kurz vor unserer regulären Übung, wurden wir per Funkmelder und
Sirene zu einem Baum auf der Fahrbahn zwischen Weinbach und Aulenhausen alarmiert.
Dort ragte vermutlich nach einen Blitzschlag ein Dicker Baum mit der Krone auf
die Fahrbahn.
Zuerst sicherten wir den Baum mittels Leinen und zogen ihn dann, nachdem einige
Äste weg geschnitten waren, um. Anschließend zerteilten wir den Baum und räumten
ihn von der Straße.

Während unseres 24-Stunden Berufsfeuerwehrtages der Jugendfeuerwehr wurden wir in der
Nacht um 3:56 Uhr per Funkmeldeempfänger zu einem realen Brandeinsatz auf die
Hohe Straße gerufen.
Ein Autofahrer hatte der Leitstelle gemeldet, es würden Strohballen brennen an der Hohen
Straße bei den Aussiedlerhöfen. Die Einsatzstelle befand sich allerdings in Richtung
Gräveneck. Auf einem Stoppelfeld brannte ein einzelner Rundballen. wir ließen den Ballen
kontrolliert abbrennen, zogen das Stroh auseinander und löschten die Glut mit dem Inhalt
des Wassertanks unseres Fahrzeugs ab.


Wir wurden über Funkmeldeempfänger und Sirene alamiert nachdem vermutlich durch die hohe
Schneelast ein Baum auf die Fahrbahn zwischen Weinbach und Aulenhausen gefallen war.
Der Baum war mittels Kettensäge schnell zerteilt und von der Straße geräumt.
Anschliessend wurde die Strecke Richtung Aulenhausen zur Kontrolle
abgefahren. Da aber keine weiteren Bäume auf der Fahrbahn lagen, konnten
wir wieder einrücken.

Wir wurden über Funkmeldeempfänger zu einem brennenden Gartenhaus in der Aulenhäuser Strasse
alarmiert. Schon auf der Anfahrt waren die hohen Flammen sichtbar. Beim Eintreffen stand das
Gartenhaus bereits in Vollbrand. Über den Fahrzeugtank wurde im ersten Angriff ein
C-Rohr von einem Trupp unter Atemschutz vorgenommen. Nachdem dann die Wasserversorgung
aus einem Unterflurhydrant stand, wurde ein zweites C-Rohr unter Atemschutz vorgenommen.
Da sich die Einsatzstelle am Ortsrand befand und der nächstgelegene Unterflurhydrant durch den
Schnee und eine defekte Beschilderung nicht auffindbar war, musste eine längere B-Leitung verlegt
werden und eine Tragkraftspritze zwischengeschaltet werden. Außerdem wurde die Einsatzstelle
ausgeleuchtet. Um ca. 20:00 Uhr endete dann der Einsatz und wir konnten wieder einrücken.

Die Feuerwehr Gräveneck, wir und die Tageseinsatzgruppe wurden über Melder und Sirenen
zu einem brennenden PKW zwischen Gräveneck und Falkenbach alarmiert.
Noch während er Anfahrt kam die Rückmeldung von den Grävenecker Kameraden
daß das Feuer aus war und wir abdrehen konnten.

Die Feuerwehren Blessenbach, Edelsberg, Elkerhausen, Freienfels und Weinbach
wurden über Meldeempfänger und Sirenen zu einem angenommenen Waldbrand
zwischen Freienfels und Edelsberg alamiert.
Treffpunkt und Einsatzleitung waren auf dem Parkplatz an der Weilstraße.
Von dort aus legten wir eine B-Leitung von unserem LF 8 zur "Brandstelle" im Wald.
Wir bauten den Wassersack auf dem Parkplatz auf und dieser wurde von einem Landwirt
mit einem 12000 Liter fassenden Faßwagen befüllt. Eine weitere B-Leitung wurde von der
Feuerwehr Blessenbach von unserem LF nach oben verlegt. Die Edelsberger und
Elkerhäuser Kameraden bauten eine Wasserentnahme von einem Löschteich und eine weitere
B-Leitung von oben zur "Brandstelle" auf. Die Freienfelser Kameraden bauten an der Weil
eine Saugstelle für den Landwirt auf und unterstützten diesen bei der Wasseraufnahme.

Bilder


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