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Einsätze 2018

Bericht auf Mittelhessen.de

Die TEG und Weinbach wurden über Funkmelderempfänger, SMS und Sirenen zur Unterstützung der durch den Sturm "Frederike" überlasteten Straßenmeisterei zu einem Baum auf der Straße Richtung Kirchhhofen alarmiert. Wie sich heraus stellte waren mehrere Bäume quer über die Fahrbahn gefallen und mittendrin steckte ein mit 8 Kleinkindern besetzter Neunsitzer-Schulbus fest, woraufhin weitere Unterstützung alarmiert wurde. Noch während wir anfingen mit der Kettensäge den Weg wieder frei zu schneiden, stürzte ein weiterer Baum unmittelbar neben dem Bus , den er dabei leicht streifte und den Einsatzkräften auf die Fahrbahn, woraufhin die verängstigten Kinder sofort mit einem Fahrzeug der zwischenzeitlich angerückten Kameraden aus Weilburg in deren Feuerwehrhaus gefahren wurden. Dort wurden sie von Sanitätern untersucht aber zum Glück blieben alle bis auf einen Schreck unverletzt. Wir traten sofort den Rückzug an und die Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Nach dem Abklingen des Sturmes wurde die Fahrbahn dann frei geräumt.

Parallel dazu wurden wir mit dem TSF und dem MTF zu drei Bäumen auf der Fahrbahn zwischen Blessenbach und Wolfenhausen gerufen. Diese wurden mit Unterstützung der Kameraden aus Elkerhausen mit zwei Kettensägen zerschnitten und von der Fahrbahn geräumt

Weitere Bilder auf der News-Seite.


Die TEG und Weinbach wurden über Melder, SMS und Pager zu einer Notfall-Türöffnung für den Rettungsdienst in Gräveneck alarmiert. Kurz vorm Ausrücken kam jedoch die Meldung dass kein Einsatz der Feuerwehr mehr erforderlich war und wir brauchten nicht auszurücken.

Die Feuerwehr Weilmünster wurde über die Leitstelle zum einem VU auf die Weilstraße zwischen Essershausen und Edelsberg alarmiert.

Im Zuge der Anfahrt durch die Kameraden aus Weilmünster, stellte sich heraus das die Unfallstelle zwischen Edelsberg und Freienfels lag.

Die Feuerwehr Weinbach wurde dann über Funkmeldempfänger zu Absicherungsmaßnahmen (Vollsperrung) auf die Weilstraße, Kreuzung Ortseinfahrt Freienfels nachalarmiert.


https://www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-Baum-faellt-auf-Strasse-Motorradfahrer-schwer-verletzt-_arid,1218357.html

 




Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Blessenbach , Elkerhausen der TEL und der Feuerwehr Weilmünster wurden wir zu einer Übung alarmiert.

Stichwort war F2Y . Im Gebäude waren mehrere Personen eingeschlossen , die sich auch teilweise an Fenstern und auf den Balkonen bemerkbar machten. Sofort beim Eintreffen wurde begonnen die Personen mit Steckleitern und mit Atemschutztrupps zu retten .

Nachdem die Feuerwehr Weilmünster mit der Drehleiter und dem  HLF eingetroffen war wurden zusätzlich mit der Drehleiter noch 3 Personen von Balkon und Fenster aus dem Gebäude gerettet .

Danach stellte die Drehleiter die  Anleiterbereitschaft für die im Haus eingesetzten Trupps her ( evtl. Rettungsweg bei Notfällen )

Da die Wasserversorgung im Ort durch mehrere Hydranten erfolgte die alle an derselben Leitung hingen  und das zu Problemen beim Wasser führte wurde noch zusätzlich von der Besatzung des TSF eine Wasserversorgung aus einem ca. 300 m entfernten Bach aufgebaut .

Alles in allem ein gut gelaufene Übung , auch das Zusammenspiel mit den Kameraden aus Weilmünster klappte hervorragend.



Wir wurden in der Nacht zu Montag um 1:22 Uhr über Pager und Funkmeldeempfänger in die Pfortengasse alarmiert. Dort wurde durch den Starkregen am oberen Ende der Pfortengasse ein kleiner Bach, der vom Geiersberg herunter in eine Rohrleitung fließt, diese am Einlauf überflutet und ein reißender Fluss aus Wasser, Schlamm und Treibgut bahnte sich den Weg die Pfortengasse hinunter bis zu Aulenhäuser-Straße. Dort im Kreuzungsbereich sammelte sich das Wasser, da die Kanaleinläufe durch Schlamm und Treibgut verstopft waren und die Fahrbahn wurde überflutet. Das Wasser bahnte sich dort auch den Weg in eine tiefer gelegene Hofeinfahrt und lief dort in mehrere Kellerräume. Das Wasser-Schlamm-Gemisch stand im Schnitt 15-20 cm hoch. Wir pumpten mit mehreren Pumpen das Wasser aus dem Hof und den Kellerräumen und reinigten alles so gut es ging vom Schlamm. Am oberen Ende der Pfortengasse musste der Schlamm mit einem Radlader aus einem Hof geräumt werden. Die dortigen Anwohner hatten Glück dass die Terrassentüren dem Wasserdruck stand hielten und die Wohnräume nicht überflutet wurden. Da sich die Kanaleinläufe immer wieder mit Schlamm zu setzen und frei gespült werden mussten, dauerten die Arbeiten bis in die frühen Morgenstunden. Zeitweise wurden wir von den Kameraden aus Freienfels unterstützt. Nach dem Reinigen der Schläuche und Geräte am Feuerwehrhaus konnten wir gegen 07:00 Uhr wieder nachhause fahren.

Ein Dankeschön geht an die Anwohner die uns zum einen tatkräftig unterstützen und zum anderen mit Getränken Obst und Kuchen versorgten.

Auch die Feuerwehren der Ortsteile hatten mehrere unwetterbedingte Einsätze, so wurde u.a. zwischen Elkerhausen und Blessenbach die Fahrbahn von einer Schlammlawine unpassierbar gemacht und aus  einer Firmenhalle mussten ca. 15 cm Wasser entfernt werden. Zwischen Freienfels und Kuhbach war die Fahrbahn ebenfalls von Schlamm versperrt und in Edelsberg wurde ebenfalls eine Straße im Ortsbereich überflutet. 

Nachdem wir bereits die ganze Nacht hindurch im Einsatz waren (siehe vorheriger Einsatz) konnten wir nur kurz verschnaufen, ehe wir erneut über Pager, Melder und Sirene alarmiert wurden. in der Elkerhäuser-Straße war der Ablauf eines Flachdaches verstopft und das Dach stand unter Wasser. Nachdem der Abfluss wieder frei war, konnte das Wasser ablaufen. Anschließend reinigten wir dann noch in der Forsthausstraße die Fahrbahn von Schlamm. 

Nach dem erneuten Unwetter am Dienstag Mittag wurden wir zusammen mit der TEG über Pager, Melder und Sirene nach Edelsberg in die Wegscheide alarmiert. Dort wurde zum dritten mal in dieser Woche die Straße überflutet und bei einer Familie somit zum dritten mal die Garage und der Keller voll. Wir halfen den Edelsberger Kameraden zeitweise auch mit Unterstützung der Freienfelser Kameraden das Wasser abzupumpen und die Straße vom Schlamm zu reinigen. Noch während wir in Edelsberg im Einsatz waren, wurden wir über die Leitsteille per Funk eine weitere Alarmierung zur Bereitstellung um evtl den Kameraden der Gemeinde Weilmünster zu helfen. Am Feuerwehrhaus stellten nachrückende Kameraden die Einsatzbereitschaft mit dem TSF her und nachdem wir uns aus dem Einsazz in Edelsberg herausgelöst hatten blieben wir noch einige Zeit auf Abruf in Bereitschaft. Wir konnten dann aber die Bereitschaft wieder auflösen, da wir in Weilmünster doch nicht mehr gebraucht wurden. In Edelsberg wurde noch in der Nacht vom THW und den Kameraden aus Edelsberg, Freienfels und Gräveneck ein Damm aus Sandsäcken errichtet um bei einem erneuten Unwetter nicht wieder von einer Schlammflut überrollt zu werden. 

Alle Ortsteilwehren der Gemeinde Weinbach waren seid Sonntag bei zahlreichen unwetterbedingten Lagen im Einsatz. Sei es umgestürzte Bäume, überflutete Straßen oder vollgelaufene Keller und Garagen... Dank an alle Kameraden die zum Wohl der Bürger, neben Familie und Beruf,  die Belastungen auf sich nehmen und auf Schlaf verzichten. Ihr leistet tolle Arbeit.

Dank auch an die Bürger die Verständnis für die mehrmaligen Sirenen und Martinshornfahrten zeigen. Da die Melder nicht immer zuverlässig funktionieren und bisher nur ein Teil der Einsatzkräfte mit den neuen digitalen Pagern ausgestattet ist, ist es auch weiterhin erforderlich, je nach Einsatzlage über die Sirenen zu alarmieren um genügend Kräfte zu mobilisieren. 

Wir wurden erneut nach Edelsberg in die Wegscheide alarmiert, da dort zum vierten Mal in dieser Woche die Straße überflutet wurde und von Schlamm und Wasser gereinigt werden musste. Dieses mal verhinderten die Sandsack und Big-Bag Barrieren, die von Feuerwehr und THW errichtet wurden jedoch schlimmeres.

Artikel auf Mittelhessen.de

Video von Bild auf Youtube

Zum fünften mal in den letzten Tagen wurde die TEG, Edelsberg und Weinbach wieder per Melder, Sirenen und SMS in die Wegscheide in Edelsberg gerufen. Nach erneuten heftigen Regenfällen war wieder die Straße von Schlamm überflutet, Dieses mal drückte das Wasser aus der überlasteten Kanalisation durch die Gulli nach oben. Erneut waren Garagen und Keller voll Wasser gelaufen.

Nachdem wir die Einsatzstelle in Edelsberg verlassen hatten wurden wir zur Unterstützung der Weilmünsterer Kameraden, die mit allen Ortsteilen sowohl in Weilmünster als auch in Ernsthausen und Laimbach, die es dieses mal besonders heftig erwischt hatte, im Einsatz waren. Wir fuhren nach Laimbach, wo eine Schlamm-Wasserlawine durch den Ort gelaufen war. In mehreren Straßen im Ortsbereich waren sowohl die Fahrbahn voller Schlamm als auch mehrere Keller und Gärten überflutet worden. die Flut lief einmal quer durch den Ort, über den Dorfplatz und dann bis runter zur Weilstraße, die zeitweise ebenso wie in Ernsthausen unpassierbar war. Wir wurden einem Haus zugeteilt wo mehrere Kellerräume ca. 1,50 cm voller schlammigem Wasser standen. Hinter dem Haus lief ein kleiner Bach in einen Rohreinlauf. Dieser war übergelaufen und hatte die Kellerfenster eingedrückt. wir pumpten zeitweise mit drei Tauchpumpen das Wasser Schlamm Gemisch aus den Kellerräumen. Da sich die Pumpen immer wieder mit Schmutz zusetzten mussten Kameraden immer wieder mit Wathosen in die Kellerräume um diese wieder frei zu machen. Nachdem wir am Weilmünsterer Feuerwehrhaus unsere Schläuche, Geräte und das Fahrzeug gereinigt hatten, waren wir gegen 22:00 Uhr zurück am Weinbacher Feuerwehrhaus. 

Dank geht an die Laimbacher Anwohner die uns mit belegten Broten und Getränken versorgt haben.

Bericht auf Mittelhessen.de

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